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Göttin

Die Wiedergeburt des Lichtes

22. Dezember 2019

Vor ein paar Jahren hatte ich einmal einen Traum. In diesem sah ich die traditionelle Krippenszene, der Christus Geburt. Josef war da und Maria, die Tiere und das klassische Ambiente der Geburt im Stall.

Als ich in die Krippe sah, war ich verblüfft, denn dort lag zwar das Christuskind, es war aber irgendwie nicht aus Fleisch und Blut. Es war vielmehr einfach nur strahlendes weißes und wunderschönes Licht. Und der winzige Körper des Christuskindes, war nur das symbolische Gefäß für dieses Licht. 

Dann sah ich wie das Christuskind mir in die Brust gelegt wurde um dort wie ein kleines Pflänzchen zu wachsen und stärker zu werden.

Ich verstand erst nicht, warum ich so einen klassisch-christlichen Traum hatte. War ich doch nie besonders religiös und noch dazu, befand ich mich zu diesem Zeitpunkt gerade auf dem Weg, eine Priesterin der Göttin zu werden! Was sollte also diese ganze christliche Szenerie?

Doch ich spürte damals schon intuitiv, dass das Ambiente der Geburt Christus nur eine Symbolik war und nicht in diesem Sinne wörtlich genommen werden sollte.

Als ich dann weiter auf meinem Priesterinnenweg voranschritt, lernte ich, dass die alten Kelten, zu dieser Zeit, die Wiedergeburt des Lichtkindes feierten. Aus dem dunklen Schoss der Erdenmutter, aus der längsten Nacht des Jahres, wird das neue Licht geboren.

Dieses heilige Fest, feierten die alten Vorfahren um den 21. Dezember herum, der Wintersonnenwende. 

Wenn ich ehrlich bin, denke ich nicht, dass Jesus wirklich zu Weihnachten geboren wurde. Es ist ja mittlerweile bekannt, dass das Christentum – eine Religion welche aus dem fernen Osten zu uns herüber schwappte, die alten Riten und Feste der einheimischen Bevölkerung nur kopierten und in christlichen Kontext setzten.

Dies war meines Erachtens ein Mittel, um Macht über die heimische Bevölkerung auszuüben, den sogenannten Heiden, so wie sie von den neuen Religionsführern fortan genannt wurden. Und eine konstituierte Religion, ist das größte Machtinstrument um Dominanz auszuüben.

Wenn Jesus Christus wirklich gelebt hat, dann denke ich eher, dass er im März geboren wurde, im Sternzeichen der Fische, was irgendwie auch mehr Sinn macht. War er doch der Verkünder des Fischezeitalters mit all seinen Qualitäten der Nächstenliebe.

Was feiern wir also zu “Weihnachten”? Wir feiern die Geburt des neuen Lichtes. Und wir feiern die Qualitäten die dieses neue Licht mit sich bringt, Liebe, Hoffnung, Gemeinschaft, Wiedergeburt und den Beginn eines neuen Zyklus. 

 

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