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Visionen

Die Entstehung und der Sinn des Lebens

4. November 2019

Vor ein paar Wochen hatte ich eine Vision, von der ich euch gerne erzählen möchte. Die Vision war so komplex war, dass ich sie in unterschiedliche Teile einteilen muss und ihr entsprechende Überschriften geben werde.

1.) Die Entstehung des Lebens

Ich befand mich ganz weit draußen im Weltall und ich habe die unendliche Weite und die Tiefe des Raums gespürt.

Dann nahm ich eine gigantische Präsenz war, wie eine Energiewolke, ein Bewusstsein, welches das ganze Universum einhüllte. Ich wußte, das es dass war, was religiöse Menschen Gott nennen. Dieses göttliche Bewusstsein war wie eine lebende Einheit und jedesmal wenn es ausatmete, entstand neues Leben.

Als ich hinterher darüber nachdachte, fand ich es sehr interessant, dass es der göttliche Atem war, welcher Leben erschuf. Denn wenn wir Leben in seiner Uressenz auf einen einzigen Begriff reduzieren müssten, dann wäre das Atem. Denn ohne Atem würden wir sterben. Er ist jenes Element, was uns Leben einhaucht! Also können wir ganz im Sinne des französischen Philosophen Descartes sagen „Ich atme, also bin ich!“

Als nächstes nahm ich, ganz zu meinem Erstaunen war, dass jenes Wesen, welches wir Gott nennen, auch nur das Kind eines weiteren noch größeren Schöpfers war! Und hinter diesem Schöpfer verbarg sich ein noch größerer Schöpfer! Es war wie eine unendliche Spirale, ein immer währender Kreislauf von Leben welches Leben gebärt. Den „einen“ einzigen großen Schöpfer gab es in diesem Sinne nicht.

Mich erinnerte die Szene stark an die letzten Sekunden des Films Men in Black. Nachdem die bösen Aliens besiegt wurden, zoomt die Kamera hinaus ins Weltall und man sieht die Erde. Die Kamera zoomt weiter und weiter hinaus, vorbei an Planeten und Galaxien welche klein wie Murmeln wirken. Dann sehen wir ein gigantisches Alien, welches mit diesen winzigen Planeten murmeln spielt und wir realisieren, dass es immer ein noch größeres Wesen gibt.

2.) Der Sinn des Lebens

Sobald die Seele ins Leben gehaucht wurde, beginnt ein Prozess der Reife. Während wir noch mit unserem Schöpfer verschmolzen waren, waren wir uns unserer Natur nicht bewusst. Nur wenn wir aus der Einheit heraus treten, können wir uns selbst in unserer ganzen Bandbreite erfahren um so selbst zum Schöpfer zu werden. Ein langer Weg der Selbstreflextion beginnt.

Der Sinn des Lebens ist somit, Erfahrungen zu sammeln um sich dadurch selbst zu begegnen.

3.) Der Reifeprozess der Seele

Unsere Seele durchreitet auf seinem Prozess der Veredelung mehrere Phasen, mehrere Seelenalter, wie man es nennen könnte. Denn auch wie der Mensch durch verschiedene Alter geht, so tut dies auch unsere Seele. 

4.) Die Erdenschule - Eine Lerninstitution für Seelen

Ja ihr Lieben, die Erde ist eine Lebensschule und nichts anderes! Wir kommen hierher um zu lernen, um uns zu entwickeln, bis wir irgendwann, am Ende dieses Prozesses, nach vielen Inkarnationen graduieren.

Jede Seele, welche sich dazu entschließt, auf der Erde zu inkarnieren, unterschreibt sozusagen einen Vertrag, mit vielen Klauseln, welche die spirituellen Bedingungen und Gesetze dieses Planeten regeln.

Ja es gäbe auch andere Planeten, wo wir Seelenwachstum erfahren können, aber die Erde mit seinen anspruchsvollen Bedingungen, verspricht die größten Entwicklungschancen.

Es ist wie bei einem Computerspiel, wenn du ständig im „Easy-Modus“ spielst, dann ist dein Lernprozess sehr träge und du brauchst Ewigkeiten um auf das nächste Level zu kommen. Wenn du jedoch den Schwierigkeitsgrad erhöhst, kriegst du zwar öfters einen auf die Mütze, aber das Seelenwachstum, das du dadurch erfährst, ist enorm!

Somit sind es nur die mutigsten und abenteuerlustigsten Seelen, welche hier her kommen um sich diesen Herausforderungen zu stellen.

5.) Die Seelenalter

Die Saat Phase

In der Saat Phase bist du die Saat von jemanden, sei es als neugeborene Seele eines kosmischen Schöpfers, welcher dich in einem Atemzug erschuf oder wie in jedem Menschleben, die Saat zweier Eltern.

Die Saatphase zeichnet sich durch Unselbständigkeit aus, man ist ohne die Hilfe anderer noch nicht lebensfähig. Im Zyklus des Menschenalters spiegelt dies die Phase von der Geburt bis zum Teenageralter wider.

In dieser Phase geht es darum, sehr elementare Erfahrungen zu machen. Genauso wie ein Baby weder sprechen noch laufen kann, so sind die Erfahrungen, die die Seele in diesem Zyklus macht sehr primär. 

Die Teenager Phase

Den Übergang von der Saatphase in die Teenager Phase kennzeichnet das Erwachen des Egos, des inneren Feuers.

Die Saat, welche bis dato unfähig war, aus eigener Kraft heraus zu erschaffen, entdeckt nun das inneres Feuer und die damit verbundene Macht.

Dies ist die große Experimentierphase, wo der Teenager, aufgrund seines erwachten Lebensfeuers, die unterschiedlichsten Erfahrungen macht.

Es ist eine Phase geprägt von hohen Leidenschaften und dem Drang die ganze Bandbreite menschlicher Existenz auszukosten.

Die Teenager Seele hat noch kein Wissen über die Gesetze des Karmas. Seine Handlungen sind deshalb durch Unreife und Egoismus geprägt. 

Teil dieser Phase ist es, die eigene Schöpfungskraft zu erfahren, indem seine Handlungen und Taten, durch das Gesetz des Karmas, auf ihn zurück geworfen werden.

Den Übergang zur Erwachsenen Phase, kennzeichnet eine innere Reife, die aus zahlreichen Erfahrungen gewonnen wurde und ein Gefühl der Verantwortung für die eigenen Schöpfungen.

Die Erwachsenen Phase

In der Erwachsenenphase geht es ganz um die Integration der Erfahrungen, die der Teenager gemacht hat.

Wichtiger Teil dieser Integration ist Ruhe und Stabilität. Man sieht dies am besten anhand eines Menschenlebens, das viele Menschen, in dieser Phase sesshaft werden, eine Familie gründen und ein Eigenheim bauen.

Das ist der natürliche Prozess, dass man sich nach der Teenager Phase, wo man all die wilden Jahre hatte, nun nach Ruhe und Stabilität sehnt.

Während die Teenager Seele ihre Schöpferkraft noch in voller Rücksichtslosigkeit ausspielte, hat die Erwachsenen Seele gelernt, dass ihre Taten Wirkungen nach sich ziehen.

Dies ist auch die Phase, wo die Seele einen spirituellen Pfad einschlägt, was den langsamen Übergang zur weisen alten Seele kennzeichnet.

Die weise alte Seele

Die weise alte Seele realisiert, dass alles Leben Erfahrung bedeutet. Wir sind hier um uns selbst zu erfahren und die ganze Bandbreite menschlichen Lebens durchzumachen.

Und da die alte Seele sieht, dass sie all dies getan hat, lehnt sie sich zurück uns sagt „Ich habe alles gesehen, ich habe genug!”

Diese Erkenntnis, genug “gespielt” zu haben, genug erfahren zu haben, markiert den Eintritt der Seele in das Seelenalter der weisen alten.

Die Seele weiß, wie es sich anfühlt die höchsten Höhen und die tiefsten Tiefen erlebt zu haben. Sie weiß wie es sich anfühlt, blind vor Rache und Wut zu morden, oder die höchsten Gipfel des materiellen Erfolges zu erklimmen.

Wenn wir inkarnieren, ist dies Teil des Seelenvertrages, dass wir die gesamte Bandbreite menschlicher Erfahrungen durchmachen.

Wir waren deshalb alle Mörder, Fanatiker, Liebhaber. Wir waren Mann und Frau. Wir waren schwul und lesbisch. Wir waren schwarz und weiß. Wir waren reich und arm. Wir waren die Guten und die Bösen, die Heiligen und die Sünder. Wir waren groß und klein. Wir waren alles, was es je zu erleben gibt!

Deshalb ist die alte weise Seele komplett wertfrei und voller Liebe und Mitgefühl, für die Seelen, welche sich noch in der Spielhalle des Lebens austoben.

Wenn eine Seele in die Phase der weisen alten Seele eintritt, dann löst sie sich von den Anhaftungen an das Leben. Sie hat kein Interesse mehr in Dramen, sondern sie lehnt sich zurück und hält Raum für all jene die noch spielen!

Am Ende dieses Prozesses, tritt die weise alte Seele wieder in die Ganzheit ein. Sie wird wieder eingeatmet und verschmilzt dadurch mit ihrem Schöpfer und somit hat auch er sich selbst erfahren.

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