Wie mit der Ungerechtigkeit in der Welt umgehen?

Wer das Weltgeschehen beobachtet, der wird feststellen, dass die Ungerechtigkeit immer mehr überhand nimmt. Ungerechtigkeit die oftmals sehr wütend macht. Doch wie sollten wir damit am besten umgehen?

Gerade als Lichtarbeiter ist es wichtige sich nicht in Details zu verstricken. Unsere Aufgabe ist es, den Kelch der Liebe hochzuhalten und das Weltgeschehen aus einer höheren Perspektive zu betrachten. Doch wie können wir dies tun, wenn wir uns dauernd in Dingen und äußeren Umständen verlieren, die wir als ungerecht empfinden? Uns an dem Hass, der Wut und Negativität der anderen beteiligen?

Ohne Widerstände keine Reibung und Reibung = Energie

Wenn wir uns bewusst machen, dass es ohne Widerstände keine Reibung gibt, dann können wir die daraus entstehende Energie für uns nutzen um daraus Gutes entstehen zu lassen, anstelle „gegen“ das Böse ankämpfen zu wollen! 

Es ist diese Polarität von „gut“ und „böse“, die wenn sie richtig angewendet wird, das Gute schafft. 

Ich muss hierbei immer an ein Zitat aus Goethes Faust denken. Es ist der Moment, wo der Teufel Mephisto, eines Nachts, zu Faust in die Stube kommt. Faust hat keine Ahnung wer er ist und er fragt ihn. Mephisto stellt sich daraufhin mit den folgenden Worten vor: Ich bin ein Teil von jener Macht, die stets das Böse will und stets das Gute schafft!

Dieses Zitat beschreibt wunderbar die Dynamik, die ausgelöst wird, wenn etwas schreckliches in der Welt geschieht, die Welle der Liebe, Anteilnahme und Hilfsbereitschaft die im selben Moment darauf folgt. Mephistos Interesse ist es also „Böses“ zu schaffen, aber durch genau diese Intension schafft er zur gleichen Zeit das „Gute“!

Doch das ist nur möglich, wenn sich die Menschen nicht im negativen Pol von Ängsten, Frustrationen und dunklen Emotionen verlieren, denn dies würde die Seite Mephistos stärken, der genau das im Sinn hat.

Die Polarität von Gut und Böse für sich nutzen

Wenn wir der Ungerechtigkeit ins Auge sehen, und im selben Moment in den positiven Pol wechseln, dann haben wir eine ungeheuere Kraft auf unserer Seite. Die Kraft die aus dieser Ungerechtigkeit entstanden ist! Somit nutzen wir genau jene Polarität, um daraus Gutes zu schaffen. Aus Hass schaffen wir ein Symbol der Liebe, aus Trennung ein neues Miteinander und Zerstörung bietet den Raum für neue heilsame Strukturen.

Ana von Avalon

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