Eine Vision die zur Umsicht mahnt

Heute habe ich in einem Zeitungsartikel gelesen, dass die ehemalige Präsidentin des Zentralrats für Juden, nach ihrer Holocaust Gedenkrede im bayerischen Landtag, wo sie stark die AfD kritisierte, nun vehement bedroht wird. Diese rechtsradikalen Strömungen, welche seit ein paar Jahren wieder verstärkt hervortreten, sieht man nicht nur in Deutschland, sondern in vielen Ländern. England möchte mit aller Macht seinen Brexit um sich ja gegen die bösen Flüchtlinge und europäische Zuwanderer abzuschotten und die USA ihre Mauer. Le Pen und die AfD finden das neue deutsch-französische Freundschaftsabkommen, alles andere als witzig und machen mächtig Stimmung dagegen. Wahrscheinlich würden sie es lieber sehen, wenn wir uns gegenseitig die Köpfe einschlagen, als eine friedvolle nachbarschaftliche Verbindung zu stärken.

Wenn dies so weiter geht, stehen wir wieder vor verhärteten Fronten und jeder der sich ein bisschen mit Geschichte befasst, weiß wohin das führt.

Der Feenbaum in Glastonbury, welcher Visionen bringen kann

Deshalb möchte ich euch gerne von einer Vision erzählen, welche ich vor vielen Jahren hatte. Als all diese Themen noch nicht aktuell waren.

Ich saß an einem wunderschönen Nachmittag unter einem großen alten Baum in Glastonbury, welcher als Feenbaum bekannt ist. Ich hab an nichts besonderes gedacht, sondern einfach nur meinen Blick schweifen lassen um die Schönheit der Natur zu genießen. Dann wurde ich auf einmal, wie aus heiterem Himmel, in die Zeit zurückversetzt, als der zweite Weltkrieg erst 3 oder 4 Jahre vorüber war. Ich spürte die Schwere und das enorme Leid, was dieser große Krieg verursacht hat. Und dann sah ich in einer Vision die Umrisse Deutschlands, zu Zeiten des Krieges. Ich sah wie das ganze Land in eine pechschwarze Wolke eingehüllt war. Diese Energiewolke war lebendig, sie hatte Bewusstsein, fast wie eine Art Tier. Und weiter sah ich, dass dieses Bewusstsein, dieses Tier, wiederkommen wird. Aber dieses Mal wird es sich nicht nur auf ein Land fokussieren, sondern auf die ganze Welt. Ich sah, wie es sich peu à peu über die ganze Erde ausdehnte und überall seinen Hass einstreute.

Und wenn ich mir den Zustand des momentanen Weltgeschehens ansehe, dann weiß ich, dass diese Vision eingetroffen ist. Überall erstarken rechtsradikale Parteien und Politiker, die harte Grenzen ziehen wollen und den Menschen, welche nicht in jenem Land geboren wurden, das Gefühl geben, Personen zweiter Klasse zu sein. Ich denke, es ist so wichtig, dass wir uns dieser Lage bewusst werden, dass wir wirklich hinsehen und sehen was hier passiert und dies nicht irgendeiner höheren Macht überlassen, die Dinge wieder ins Reine zu bringen. Nein, die Macht liegt bei uns, in unseren Händen und Entscheidungen. Wir sind das Volk und wir formen in diesem Moment unsere Zukunft und die für viele weitere Generationen. Wir sind die Macher der Welt von morgen. Und deshalb sollte sich ein jeder ganz bewusst fragen, ob die Entscheidungen, die er in der Vergangenheit getroffen hat, zu einer friedvollen Welt führen oder zu Zwiespalt. Denn es ist unsere Verantwortung, wie die Welt von morgen aussehen wird. Und es ist unsere Verantwortung, ein Umfeld zu kreiren, wo sich Menschen sicher fühlen dürfen, egal welcher Herkunft sie entstammen.

 

Ich unter dem gigantischen Ast des Feenbaumes

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